KET

Ketelwald

Wald über Grenzen


Bis etwa zum Jahr 1200 waren der gesamte Wald auf der Endmoräne zwischen Nimwegen und Kleve als Ketelwald bekannt. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde der Wald getrennt, erst besitzmäßig auf die Herzogtümer Kleve und Geldern, dann auch ganz konkret durch Rodungen. Lange Zeit waren die Wälder auf der niederländischen Seite vom deutschen Reichswald getrennt.


Ziel des Projektes Ketelwald war, die Einheit dieser Wälder wieder zu verbessern. Hierzu wurden auf niederländischer Seite, angrenzend an den Reichswald neue Waldflächen angelegt. Somit wurde die Verbindung wichtiger Waldlebensräume (Biotopverbund) grenzüberschreitend wieder hergestellt. Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung vorgenommen. So wurden am Südrand des Reichswaldes einige kleine Heideparzellen erweitert. Außerdem konnte eine Wildwarnanlage gebaut werden, die seither Zusammenstöße von Autofahrern und Rothirschen, Rehen und Wildschweinen verhindert.

 

Hier erfahren Sie mehr über dieses INTERREG-Projekt, das die NABU-Naturschutzstation Niederrhein in Kooperation mit dem Regionalforstamt Niederrhein und den niederländischen Projektpartnern Werkgroep Milieubeheer Groesbeek und Natuurmonumenten von 2004 bis 2007 ausführte.

Info

Natur über Grenzen hinweg war das Motto dieses Projektes. Durch die zwischen 2004 und 2007 umgesetzten Maßnahmen sind die Wälder zwischen Nimwegen und Kleve ein gutes Stück näher zusammengewachsen und bilden heute einen deutlich größeren Lebensraum.

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