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Aktuelles von der Gebietsbetreuerin

  Erfahren Sie mehr zu   Schutzmaßnahmen und zur Arbeit der   NABU-Naturschutzstation Niederrhein   in der Hetter.


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Hetter - Millinger Bruch

hetter millingerBruch

 

Hetter - Millinger Bruch

 
In der Hetter, einer ehemaligen Rheinaue, haben die geringen Grundwasserflurabstände und die flächendeckende, teilweise extensive Grünlandnutzung die Entwickung einer für den Unteren Niederrhein herausragenden, artenreichen Grünland-Lebensgemeinschaft begünstigt.

 

Wichtige lokale Ursachen für den Rückgang der Wiesenvögel, Amphibien, Libellen und Heuschrecken wird in den wachsenden Grundwasserflurabständen, welche mit der Rheinsohleneintiefung zusammenhängt und in der landwirtschaftlichen Nutzung vermutet. Der Stand der Umsetzung der wesentlichen Naturschutzmaßnahmen wird erörtert. Herausragende Wirkung entfaltet die Extensivierung der Flächen durch Ankauf und das Feuchtwiesenschutzprogramm. Die Einstauungsmaßnahme sowie eine Erweiterung des Naturschutzgebiets ist in Vorbereitung.

Steckbrief

Name: Hetter - Millinger Bruch

Größe:
658 Hektar

 

Schutzstatus: Naturschutzgebiet seit 1989, Teil des EU-Vogelschutzgebiets Unterer Niederrhein, FFH-Gebiet

 

Lage: Im Kreis Kleve zwischen Emmerich und Rees nördlich der Autobahn A3 und der niederländischen Grenze gelegen. Das Gebiet gliedert sich in drei Teile: die nördlich der Autobahn liegenden Bereich des großen und kleinen Hetterbogens sowie den südöstlich anschließenden Millinger Bruch.


Lebensraumtypen:
Weite, offene Landschaft mit ausgedehnten Grünlandflächen unterschiedlicher Feuchte: Flutrasen, Feucht- und Nassweiden, artenreiche Feuchtwiesen, Feldgehölze, periodisch trocken fallende Kleingewässer (Blänken).

Maßnahmen:
naturschutzgerechte Bewirtschaftung mit später Mahd, Anlage von Kleingewässern

Ansprechpartner: Susanne Klostermann

NSG-Verordnung aus dem Jahr 2012 zum Download.

 

LSG-Verordnung zum Download.

Aktivitäten

schutzgebiet hetter-aktivitaeten

 

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