Der Naturpfad im Kranenburger Bruch

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Ansprechpartner in der NABU-Naturschutzstation: Susanne Klostermann

Einleitung

Im Frühjahr 2002 eröffente die NABU-Naturschutzsattion den Naturpfad im Kranenbuger Bruch. Der Naturpfad wurde in Monate langer Arbeit von Mitarbeitern der NABU-Naturschutzstation unter der Leitung von Susanne Klostermann konzipiert und gebaut. Der Naturpfad soll sowohl Einheimischen als auch naturinteressierten Touristen die Möglichkeit bieten, in der wundervollen Landschaft des Kranenburger Bruch Erholung zu suchen und gleichzeitig interessante Fakten über dieses wertvolle Naturschutzgebiet vermitteln. Wenn Sie die einzelnen Stationen auf der Karte weiter unten anklicken bekommen Sie einen kleinen Vorgeschmack...

Über das Gebiet "Kranenburger Bruch"

--> zur Gebietsbeschreibung "NSG Kranenburger Bruch"

Eines der letzten größeren Niedermoorrelikte am Unteren Niederrhein ist das Naturschutzgebiet „Kranenburger Bruch“. Nach der letzten Eiszeit bildete sich hier am tiefsten Punkt der Düffel aufgrund des hohen Grundwasserspiegels erst ein Niedermoor und dann ein Erlenbruchwald. Um das Jahr 1300 wurde der Erlenbruchwald im Kranenburger Bruch gerodet und die ersten Maßnahmen zur Entwässerung durchgeführt. Aber erst um 1930 wurde das Niedermoorgebiet vom Reichsarbeitsdienst soweit entwässert, dass hier Ackerbau möglich war. Im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft wurden viele Flächen wirtschaftlich unrentabel und fielen brach. Diese Entwicklung bot verschiedenen Tier- und Pflanzenarten des Niedermoores die Möglichkeit einstmals verlorenes Terrain wieder zurückzuerobern. Das Land NRW kaufte die letzten verbliebenen Ackerflächen und wandelte sie in Grünland um. 1985 erfolgte die Ausweisung des Kranenburger Bruchs zum Naturschutzgebiet als Teil des „Feuchtgebiet internationaler Bedeutung-Unterer Niederrhein“. Es dient dem Erhalt und dem Schutz von Tieren, Pflanzen und der Schönheit des Niedermoores. Das Forstamt Kleve, die Bezirksregierung Düsseldorf, die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Kleve und die NABU-Naturschutzstation Kranenburg e.V. engagieren sich gemeinsam für das Kranenburger Bruch und konnten durch ihre Schutzbemühungen bereits viele Erfolge erzielen. Heute ist durch verschiedenste extensive Nutzungsformen ein vielseitiges Mosaik von Lebensräumen entstanden. Wo noch im Sommer gemäht oder geweidet wird, haben sich Feuchtwiesen und -weiden entwickelt. Ein Teil der großen, für die Vogelwelt so bedeutsamen Schilfflächen, wird einmal im Winter gemäht. Gehölze, Hochstauden- und Röhrichtgesellschaften haben sich dort gebildet, wo keine Bewirtschaftung mehr statt findet. Die Vielfältigkeit der Strukturen und der Reichtum an unterschiedlichen Gewässern bilden wertvolle Lebensräume für viele verschiedene und seltene Tier- und Pflanzenarten.


Station 1 Station 2 Station 3 Station 4 Station 5 Station 6 Station 7 Station 8

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die bei der Fertigstellung des Naturpfades mitgewirkt haben. Inbesondere Lioba Rochell für die Gestaltung der Schautafeln und Haas Werbetechnik für den Druck.