Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Stand des Wissens
3. Ziele des Beringungsprojektes
4. Durchführung
4.1. Organisation
4.2. Zeitplan
4.3. Beringungs- und Untersuchungsgebiete
4.4 Halsringe und deren Farbe
5. Inhalt des Antrages
6. Literatur
1. Einleitung
Die verschiedenen Möglichkeiten individueller Markierung und Beringung
haben große Fortschritte in der ornithologischen Forschung bewirkt.
Da Wildgänse als relativ große Vögel im Hinblick auf
Größe
und Gewicht von Ringen und Manschetten recht unempfindlich sind, wurden
sie schon früh in Untersuchungsprogramme einbezogen. Die Möglichkeiten
sind jedoch bei weitem noch nicht ausgeschöpft und erfahren zur Zeit
durch den Einsatz der Radio- und Satelliten-Telemetrie eine weitere
Ergänzung
(Berthold & Nowak 1990, Giroux & Patterson 1995).
Die Zahlen der in Mitteleuropa rastenden und überwinternden Wildgänse
haben in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Damit einher ging eine
Verschärfung der Konflikte mit anthropogenen Nutzungen, insbesondere
der Landwirtschaft. Um dem Schutzbedürfnis der Wildgänse einerseits
und der Reduzierung und Vermeidung von Nutzungskonflikten andererseits
Rechnung zu tragen, ist eine Intensivierung der Erforschung der Ökologie
der Wildgänse notwendig.
Das in dem vorliegenden Konzept beschriebene Untersuchungsprogramm
soll einen Beitrag zur Erforschung der bisher am wenigsten untersuchten
Gänseart - der Bläßgans - leisten. Da die Bläßgans
die in Mitteleuropa mit Abstand häufigste Art ist, hat die Erforschung
dieser Art besondere Relevanz.
2. Stand des Wissens
In den siebziger Jahren wurde damit begonnen, arktische Wildgänse
- insbesondere Ringelgänse - zur Erforschung ihrer Zugwege mit farbigen
Fußringen individuell zu markieren. Über einen Zeitraum von
rund 25 Jahren wurden dadurch wesentliche Erkenntnisse zur Ökologie
dieser Art gewonnen, die die Grundlage vieler Schutzmaßnahmen bilden
(Prokosch 1981, Bergmann et al. 1994). Schon relativ bald wurden andere
Gänsearten ebenfalls durch Farbberingungsprogrammen intensiv untersucht.
Je nach Gänseart kamen dabei Fußringe bzw. Halsringe zum Einsatz.
In Nordamerika laufen zur Zeit umfangreiche Farbberingungsprogramme an
Schneegänsen, Kanadagänsen und Bläßgänsen (Ankney
1975, Cooke et al. 1995, Craven et al. 1983, Ely 1990, 1993).
Der heutige Kenntnisstand bei in Europa vorkommenden Ringelgänsen,
Weißwangengänsen, Graugänsen und neuerdings auch
Kurzschnabelgänsen
kann als gut bezeichnet werden (Fox et al. 1994, Madsen 1995, Nilsson et
al. 1993, Nilsson & Persson 1991, 1994). Dagegen gibt es bei den in
Mitteleuropa häufigsten Gänsearten, den Saat- und
Bläßgänsen,
noch große Wissenslücken. Die Ergebnisse eines Beringungsprogrammes
von Saatgänsen in Brandenburg wurden noch nicht vollständig publiziert
(Litzbarski 1979, Rutschke 1997). Immerhin konnten die von den ostdeutschen
Rastgebieten ausgehenden Zugbewegungen grob nachvollzogen werden. Zur
Beurteilung
von Traditionsbildungen, Veränderungen der Phänologie und des
Rast- und Überwinterungsverhaltens unter sich verändernden
Rahmenbedingungen
auf dem gesamten Flyway reichen die Daten nicht aus.
Fast völlig unbearbeitet ist bisher die Bläßgans. In
den Niederlanden wurden seit dem zweiten Weltkrieg über 17.000
Bläßgänse
gefangen und mit Aluminium-Fußringen versehen (Doude van Troostwijk
1974). Zwischen 1989 und 1995 wurde ein kleines Beringungsprogramm auf
der sibirischen Halbinsel Taimyr durchgeführt, das jedoch aufgrund
der geringen Zahl von ca. 850 beringten Exemplaren für die u. g.
Fragestellungen
nicht ausreichend war. Mittels dieses Beringungsprogrammes konnte MOOIJ
(1996) die regelmäßige Nutzung des westeuropäischen
Überwinterungsraumes
durch Bläßgänse der Taimyr-Halbinsel nachweisen.
Die Phänologie der Bläßgänse (z. T. auch der
Saatgänse)
hat in den letzten Jahren auffällige Veränderungen erfahren,
deren Ursachen zur Zeit noch unklar sind. Insbesondere können wir
nicht beurteilen, wie sich lokaler Jagddruck und Ablenkfütterung auf
den Verbleib von Gänsebeständen in mittlerer Frist und auf
größere
Distanz auswirken.
3. Ziele des Beringungsprojektes
In einem auf fünf (maximal zehn) Jahre angelegten Projekt zur
Farbmarkierung von Bläßgänsen in Deutschland sollen folgende
Fragestellungen untersucht werden:
Wie verlaufen die großräumigen Wanderungen: Finden Verlagerungen von Beständen bzw. findet ein Austausch zwischen den verschiedenen Überwinterungsgebieten statt; wenn ja in welchem Umfang?
In welchem Ausmaß verändern derzeit durchgeführte und geplante Managementmaßnahmen (Ablenkfütterungen, Vergrämungen usw.) individuelle Zugmuster und -routen? Haben derartige Maßnahmen möglicherweise unerwünschte Nebeneffekte (Verlagerung von Rastplätzen, großräumige Lockeffekte, Verringerung der natürlichen Mortalität usw.) auf die Gänsepopulation?
Wie verlaufen (kleinräumige) Wanderungen im Überwinterungsraum (Wechselwirkungen und Aufenthaltsdauern) generell wie auch unter dem Einfluß verschiedener Faktoren (z. B. Nahrungsangebot, Störreize, Witterung - insbesondere als Grundlage für das Naturschutzmanagement)?
Gibt es in der in Mitteleuropa überwinternden Gesamtpopulation einzelne Teilpopulationen, die sich im Hinblick auf ihr Rast- und Überwinterungsverhalten unterscheiden?
Wie sehen die Nutzungsmuster in einzelnen Rast- und Überwinterungsgebieten aus und gibt es individuelle Rastplatztraditionen sowohl klein- als auch großräumiger Art?
Finden Gewöhnungseffekte an Störreize unter dem Einfluß verschiedener Faktoren und ggfs. in unterschiedlichen Rastgebieten statt? Wenn ja, wie sehen diese in ihrem Ablauf aus? Welche Relevanz haben sie für Schutzmaßnahmen?
Wie hoch sind die derzeitigen Reproduktions- und Mortalitätsraten im Vergleich zu den Untersuchungen der letzten Jahrzehnte? Gibt es Unterschiede in der Mortalität farbig und nur durch Aluminiumringe markierter Vögel (Vergleich mit Daten des ibn-dlo, Wageningen)
Gibt es in den einzelnen Rastgebieten eine unterschiedliche Individualfitness?
Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, daß sich das Zug-, Rast- und
Überwinterungsverhalten sehr dynamisch und schnell verändert.
Nahezu alle Fragestellungen und Untersuchungen, die der Ausarbeitung einer
fundierten Schutzstrategie zum Ziel haben, sind dringend auf die Beantwortung
der o. a. Fragen angewiesen. Darüberhinaus kommt der Entwicklung
naturschutzgerechter
Regelungen in den Schutzgebieten im dichtbesiedelten Mitteleuropa eine
zentrale Bedeutung zu. Nur wenn es gelingt, das Wechselspiel zwischen
anthropogenen
Nutzungen und den Bedürfnissen sowie der Anpassungsfähigkeit
der Wildgänse zu erforschen, können tragfähige Regelungen
vorgeschlagen und ggfs. durchgesetzt werden.
Die ermittelten biometrischen Daten werden auf Wunsch an die Vogelwarten
Helgoland und Hiddensee (ggfs. auch andere) übermittelt. Sie sollen
mit international üblichen Standards erhoben werden, um eine
Vergleichbarkeit
herzustellen.
4. Durchführung
Das Projekt soll in Kooperation der Universität Osnabrück,
Fachbereich Biologie/Chemie Arbeitsgruppe Gänseökologie, mit
der Zentrale für Wasservogelforschung Deutschland (ZWFD) und dem
Naturschutzbund
Deutschland (NABU) durch seine Einrichtung NABU-Naturschutzstation e. V.
in Kranenburg erfolgen. Damit können unter den verschiedenen
Gesichtspunkten
optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden:
Einbeziehung zahlreicher Nachwuchswissenschaftler in das Projekt, z. B. im Rahmen von Diplom- und Promotionsarbeiten;
enger Kontakt zu den zahlreichen ehrenamtlichen Gänsezählern und Gänseforschern in allen Regionen Deutschlands;
direkte Vermittlung der Forschungsergebnisse in die laufende Naturschutzarbeit eines auf den Biotop- und Artenschutz spezialisierten Umweltverbandes und anderer Institutionen.
4.1. Organisation
Die zentrale Koordination des Projektes liegt bei der Universität
Osnabrück, Fachbereich Biologie/Chemie, Arbeitsgruppe
Gänseökologie.
Dort erfolgt die Sammlung aller Beringungs- und Ablesedaten sowie die fachliche
Abstimmung der einzelnen Teiluntersuchungen. Die Mitarbeiter der
Universität
Osnabrück gewährleisten auch die Betreuung der ehrenamtlichen
Ableser und die Rückmeldung der Sichtungen. Diese Rückmeldung
wird einmal pro Jahr vorgenommen. Desweiteren erfolgt die Auswertung der
Daten und Untersuchungen sowie eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit.
Die anderen beteiligten Stellen sorgen durch ihre Einrichtungen in
den Untersuchungsgebieten für die Durchführung der verschiedenen
Arbeiten vor Ort:
- Organisation und Durchführung von Beringungsaktionen
- Betreuung von einzelnen Forschungsprojekten
4.2. Zeit- und Arbeitsplan
Das Projekt soll am 1.10.1998 beginnen und ist auf fünf (maximal
zehn) Jahre angelegt.
Im Rahmen von Förderanträgen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft
und anderen Drittmittelgebern sollen zusätzliche Kapazitäten
für diesen Zeitraum geschaffen werden. Damit wird angestrebt, das
Projekt in einer zweiten Phase durch Radio- und ggfs.
Satellitentelemetrieuntersuchungen
zu ergänzen.
In einem ersten Schritt sollen im Rahmen einer Schwerpunktaktion im
gesamten Oktober/November an den Herbstrastplätzen (möglichst
Schlafplätze wie am Gülper See) Beringungsaktionen durchgeführt
werden.
In einem zweiten Schritt sollen an den Winterrastplätzen (Dollart,
Niederrhein) weitere Beringungsaktionen durchgeführt werden, wobei
der Umfang vom Erfolg der Herbstberingungen und der aktuellen
Wiederbeobachtungsquote
abhängt.
In den Folgejahren wird der Schwund von Ringen, der durch natürliche
Mortalität und Jagd stattfindet, durch weitere Beringungen ausgeglichen.
Dabei wird angestrebt, 1 % der Population unter Beringung zu halten.
4.3. Untersuchungs- und Beringungsgebiete
Zur Zeit werden von der Universität Osnabrück mehrere
Forschungsprojekte
an Wildgänsen in den verschieden wichtigen Rast- und
Überwinterungsgebieten
in Deutschland durchgeführt: Mittlere Elbe, Dollart und Niederrhein.
Des weiteren besteht im Rahmen der Arbeitsgruppe Gänseökologie
in der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) enger Kontakt zu anderen
Gänseforschern, z. B. auf Rügen, in Sachsen-Anhalt und Brandenburg.
Die Zentrale für Wasservogelforschung und Feuchtgebietsschutz in
Deutschland
(ZWFD) koordiniert bundesweit die monatlichen Gänsezählungen,
die sich in das internationale Erfassungsprogramm von Wetland International
(WI) eingliedern.
Im Rahmen der drei laufenden Projekte sollen kontinuierlich
Bläßgänse
auf Äsungsplätzen bzw. am Schlafplatz gefangen und markiert werden.
4.4. Halsringe und deren Farbe
Aufgrund der außerordentlich hohen Zahl von Ablesungen eignen
sich Halsringe in besonderer Art und Weise zur individuellen Markierung
von grauen Gänse. Die bei Meeresgänsen in der Regel verwendeten
Fußringe kommen aufgrund der von grauen Gänse aufgesuchten
Rastbiotope
nicht in Frage: Wiesen und Weiden im Binnenland haben in der Regel eine
Aufwuchshöhe, die ein Ablesen von Fußringen nur unter ganz
günstigen
Bedingungen ermöglichen. Die Zahl der beringten Vögel
müßte,
um eine gleichhohe Zahl von Ablesungen zu erhalten, um ein Mehrfaches
erhöht
werden. Herr Anthony Fox stellte auf einer Tagung der Goose Specialist
Group des Wetland International im Dezember 1996 in Martin Mere (UK) eine
Untersuchung mit dem Titel "Neck Collar loss in Greater White Fronted Geese"
vor. Danach werden, um eine gleiche Datenmenge von Rückmeldungen zu
erhalten, ca. dreimal so viele mit Fußringen beringte Vögel
benötigt, als wenn man Halsmanschetten verwendet. Allerdings ist die
Lebensdeuer der Halsmanschetten kurz zu veranschlagen.
Die Farbe der Halsringe sollte schwarz mit weißer Aufschrift
sein. Bunte Ringe werden nach Berichten mehrerer Forscher in Sibirien bevorzugt
erlegt, da die Ringe als Trophäe dienen.
5. Inhalt des Antrages
Mit diesem Konzept beantragen wir eine Genehmigung des skizzierten
Forschungsprojektes.
In Absprache mit dem Gänse- und Beringungskoordinator von Wetland
Internationall (WI) Herrn Dr. Jesper Madsen (Kal Æ), und dem Deutschlandkoordinator von Wetland International, Herrn Dr.
Johan Mooij (Wesel), sollen schwarze PVC-Halsmanschetten mit weißer
Aufschrift verwendet werden (vergl. beiliegendes Bestätigungsschreiben).
Dabei soll ein Buchstabe aufrechtstehend und die beiden folgenden Zeichen
um 90° dazu gedreht graviert werden (vgl. skandinavische Halsmanschetten).
Durch die schwarze Farbe und das spezielle Layout sollen Verwechslungen
mit anderen Beringungsprojekten weitgehend vermieden werden.
6. Literatur
- Ankney, C. D. (1975): Neckbands contribute to starvation in female
Lesser Snow Geese. J. Wildl. Manage. 39: 825-826.
- Bergmann, H.-H., Stock, M. & B. ten Thoren (1994): Ringelgänse:
arktische Gäste an unseren Küsten. Aula-Verlag, Wiesbaden.
- Berthold, P. & E. Nowak (1990): Anwendung der Satelliten-Telemetrie
zur Erforschung des Vogelzuges. Proc. Int. 100. DO-G Meeting, Current Topics
Avian Biol., Bonn 1988: 181-186.
- Bergh, L. M. J. van den (1984): Verplaatsingen van Rietganzen
Anser
fabalis
tussen West- en Middeneuropese overwinterungsgebieden. Limosa
57: 116-118.
- Craven, S. R. & D. H. Rusch (1983): Winter distribution and affinities
of Canada Geese marked in Hudson and James Bays. J. Wildl. Manage. 47:
307-319.
- Cooke, F., R. F. Rockwell, & D. B. Lank (1995): The snow geese
of La Perouse Bay: natural selection in the wild. Oxford University Press,
Oxford.
- Doude van Troostwijk, W. J. (1974): Ringing data on White-fronted
Geese
Anser a. albifrons
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98-110.
- Ely, C. R. (1990): Effects of neck bands on the behavior of wintering
Greater White-fronted Geese. J. Field Ornithol. 61: 249-253.
- Ely, C. R. (1993): Family stability in Greater White-fronted Geese.
The Auk 110: 425-435.
- Fox, A. D., Mitchell, C., Stewart, A., Fletcher, J. D., Turner, J.
V. N., Boyd, H., Shimmings, P., Samon, D. G., Haines, W. G. & C. Tomlinson
(1994): Winter movements and site-fidelity of Pink-footed Geese
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ringed in Britain, with particular emphasis on those
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- Giroux, J. F. & I. J. Patterson (1995): Daily movements and habitat
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- Giroux, J. F. (1991): Roost fidelity of Pink-footed Geese
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in northeast Scotland. Bird study 38: 112-117.
- Giroux, J. F., Bell, D. V., Percival, S. M. & R. W. Summers (1990):
Tail-mounted radio transmitters for waterfowl. J. Field Ornithol. 61: 303-309.
- Lensink, C. J. (1968): Neckbands as an inhibitor of reproduction
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Anser fabalis
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Demokratischen Republik. Betr. Vogelkd. 25: 101-123.
- Madsen, J. (1995): Impacts of disturbance on migratory waterfowl.
Ibis 137 Suppl.: 67-74.
- Mooij, J. H. (1996): Panmixia in White-fronted Geese (Anser a. albifrons) of the Western Palearctic. In: MOOIJ (1996): Ecology of
geese wintering at the Lower Rhine area (Germany). Promotion an der
Universtität
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- Nilsson, L. & H. Persson (1991): An increasing breeding population
of Greylag Geese
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in Souther Sweden; a neck-banding study.
Ardea 79: 239-242.
- Nilsson, L. & H. Persson (1994) Factors affecting the breeding
performance of a marked Greylag Geese
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population in
south Sweden. Wildfowl 45: 33-48.
- Nilsson, L., A. Andersson, A. Follestad & H. Persson (1993):
Observation of neck-banded Nordic Greylag Geese (Anser anser) during
1989/1990. Seevögel 14: 14-17.
- Prokosch, P. (1981): Bestand, Jahresrhythmus und traditionelle
Nahrungsplatz-bindung
der Ringelgans (Branta bernicla) im nordfriesischen Wattenmeer.
Diplomarbeit an der Universität Kiel. 146 Seiten.
- Rutschke, E. (1997): Wildgänse: Lebensweise - Schutz - Nutzung.
Parey, Berlin.
- Sedinger, J. S., R. G. White & W. E. Hauer (1990): Effects of
carrying radio transmitters on energy expenditure of Pacific Black Brant.
J. Wildl. Manage. 54: 42-45.
- Tveit, G. (1984): Autumn migration, wintering areas and survival
of Bean Geese
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