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Reger Austausch bei Abschlussveranstaltung für mehr Flussnatur am Niederrhein

Heute endete in Rees die zweitägige Abschlussveranstaltung „Nebenrinnen am Niederrhein – Raum für europäische Flussnatur an der Wasserstraße“. Dank der Umsetzung der zwei EU-LIFE-Projekte in den vergangenen Jahren gibt es jetzt eine neue durchströmte Rhein-Nebenrinne bei Emmerich und einen neuen Seitenarm des Rheins bei Bislich-Vahnum. Die beiden Projektleiter der NABU-Naturschutzstation Niederrhein, Klaus Markgraf-Maué und Dr. Thomas Chrobock ziehen ein erstes positives Fazit.



„Wir können bereits Erfolge der Projekte dokumentieren“, sagt Klaus Markgraf-Maué, der das Projekt bei Emmerich verantwortete und bereits bei Beginn der Planungen vor 15 Jahren involviert war. Er verweist als Beispiel auf die seit Kurzem vorliegenden Ergebnisse zum Fischmonitoring und rechnet hier und in anderen Bereichen mit einer weiteren positiven Entwicklung. Sein Kollege Dr. Thomas Chrobock, verantwortlich für das Projekt bei Bislich-Vahnum ergänzt: „An diesen Stellen des Rheins – eine der meistbefahrenen Wasserstraßen Europas – tragen die Projektmaßnahmen maßgeblich zur Verbesserung der ökologischen Situation des Flusses und seiner Aue bei. Hier wurde neuer Lebensraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten geschaffen.“

Dr. Volkhard Wille, Vorstandsvorsitzender der NABU-Naturschutzstation Niederrhein begrüßte die Projektpartner, -förderer und -unterstützer gestern Vormittag im Hotel Rheinpark in Rees – ebenso wie die weiteren Tagungsteilnehmer. Darunter waren am Projekt beteiligte oder interessierte Vertreter verschiedener Behörden, Naturschutzverbände und anderer Organisationen aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich.

Grußworte sprachen zudem Christoph Gerwers als Bürgermeister der Stadt Rees und Rainer Seelig vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.

Im Anschluss fand eine moderierte Diskussion statt, es folgten Vorträge und Workshops unter anderem zu Erfahrungen mit Nebenrinnen an Rhein, Donau und Elbe. Am Abend gab es eine kleine gemeinsame Feier zur erfolgreichen Realisierung der Projekte „Fluss-und Auenoptimierung Emmericher Ward“ und „Nebenrinne Bislich-Vahnum“ – so die offiziellen Titel.

Heute endete die Tagung dann mit Exkursionen zu den beiden Umsetzungsorten am Rhein sowie zur Nebenrinne Klompenwaard, einem niederländischen Projekt an Waal und Nederrijn.

Mehr Informationen zu den Projekten gibt es im Internet unter: www.life-rhein-emmerich.de und www.life-rhein-bislich.de

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