Gänseexkursionen international

Natur und Kulturlandschaft am Niederrhein - Ein Projekt für und mit Geflüchteten

 

"Natur und Kulturlandschaft am Niederrhein" - so lautet das Motto unserer Exkursionsreihe für und mit Geflüchteten. Auf diese Weise wollen wir alle teilhaben lassen an unserer einzigartigen Naturlandschaft und den Geflüchteten Möglichkeiten bieten, sich mit ihrer neuen Heimat, deren Naturschätzen und dem Schutz der Natur auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit den Geflüchteten entwickeln wir ein Konzept für unsere Gänsesafaris und bilden sie als Gänseexkursionsleiter aus. Danach führen jeweils ein Geflüchteter und ein Deutscher Gänsesafaris für kleine Gruppen geflüchteter Menschen durch. So bekommen die Geflüchteten nicht nur einen Einblick in die Arbeit des NABUs, sondern sie können sich aktiv ehrenamtlich beteiligen und werden - gern dauerhaft - in die Arbeitsgruppe der ehrenamtlichen NABU-Gänsesafari-Leiter integriert. Zu den Themen besondere Brutvögel am Unteren Niederrhein, Feuchtwiesen, Landwirtschaft, Hochwasser u.a. organisieren wir im Frühjahr und Sommer 2017 weitere Exkursionen.

 

Wir wollen dabei auch ein Augenmerk auf das Erlernen der Namen der wichtigsten Tier- und Pflanzenarten sowie wichtigen Begriffen aus dem Naturschutz legen. Dazu erstellen wir gemeinsam mit den Geflücheteten im Lauf des Projekts ein Wörterbuch in verschiedenen Sprachen und verteilen es an alle interessierten Menschen. Denn ein weiteres Ziel des Projekts ist es, das Erlernen der deutschen Sprache durch Muttersprachler auf eine attraktive Art zu unterstützen.

 

Beide Seiten werden dabei bereichert: auch wir werden in den kommenden Wochen sicherlich einiges über Naturschutz, bestimmte Ansichten zur Naur und den Pflanzen und Tieren in der Heimat der Geflüchteten lernen. Am Ende des Projektes gibt es eine Abschlussveranstaltung, in der jeder über seine Erfahrungen im Projekt berichten kann.

 

Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projekt.

Info

Die Projektleitung obliegt unserer Naturschutzreferentin Nicole Feige.

 

 

Dieses Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

 

 

Der NABU-Bundesverband ist Projektpartner.