INK

Umweltbildung inklusiv

 

„Alle Menschen sind verschieden, jede Person ist wertvoll" – Gleichwertigkeit ist das grundlegende Prinzip von Inklusion. Alle Menschen verdienen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Der Landschaftsverband Rheinland unterstützt diese Einstellung und fördert das Projekt Biologische Stationen im Rheinland inklusiv - Menschen mit und ohne Behinderung in Umweltbildung und Naturschutz. Insgesamt beteiligten sich acht Biologische Stationen an diesem Projekt und arbeiteten daran eine gleichberechtigte Beteiligung aller Menschen in der Umweltbildung und im Naturerleben zu ermöglichen.

 

Im Rahmen dieses Projektes ist die NABU-Naturschutzstation Niederrhein in das Thema Inklusion intensiver eingestiegen und hat angefangen, ihr Umweltbildungsangebot für Menschen mit und ohne Behinderungen auszubauen. Ziel ist, das bestehende Umweltbildungsangebot möglichst barrierefrei auszubauen. Ein erster Schritt ist mit dem Angebot der Gänseexkursion auch für Rollstuhlfahrer erreicht worden. Die Anmietung eines speziellen Busses ermöglicht mit Hilfe eines Liftes den Ein- und Ausstieg der Rollstuhlfahrer und bietet so die Möglichkeit eines gemeinsamen, barrierefreien Naturerlebnisses. Für Menschen mit Hörschwierigkeiten wurde eine mobile Höranlage angeschafft, die für Gruppen bis 20 Menschen eingesetzt werden kann. Daneben hat die NABU-Naturschutzstation auch Vogelstimmenexkursionen für sehbehinderte Menschen oder Vorträge und Wanderungen mit körper- und mehrfachbehinderten Personengruppen erprobt. Diese Angebote sollen weiter ausgebaut werden.

 

Dazu läuft derzeit das LVR-Nachfolgeprojekt Naturerleben inklusiv, an dem sich derzeit zehn Biologische Stationen beteiligen. Der Schwerpunkt in diesem Projekt liegt an der NABU-Naturschutzstation dabei auf inklusive Pflegeeinsätze und zielgruppengerechten Angeboten.

 

 

So unterstützen beispielsweise Jugendliche des Theodor-Brauer Hauses Kleve, Abteilung Jugendhilfe, tatkräftig die Freiwilligen unserer Station bei den Pflegearbeiten im Naturschutzgebiet Kranenburger Bruch. 

 

 

 

 

Darüber hinaus wurden Tiermodelle angeschafft, die bei inklusiven und Zielgruppen gerichteten Exkursionen als Anschauungsobjekt zum Einsatz kommen.

 

Mitarbeiter/innen, Exkursionsleiter/innen und Ehrenamtliche der NABU-Naturschutzstation Niederrhein freuen sich auf die Umsetzung inklusiver Angebote. Es besteht ein intensiver Austausch mit anderen Biologischen Stationen, dem Landschaftsverband Rheinland und anderen Institutionen, die sich mit Inklusion beschäftigen. Erfahrungen, Ideen, Vorfreude und auch Problemlösungen können besprochen werden.

Info

Wenn Sie Interesse an einer Exkursion oder Veranstaltung haben und Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gerne. Wir freuen uns auch über Ihre Vorschläge und Anregungen zum Thema. Sprechen Sie uns einfach an!

 

Ansprechpartnerin für Inklusion an der NABU-Naturschutzstation Niederrhein ist Janine Parplies.

 

 

Links & Downloads

 

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