Kranenburger Bruch

 

Kraneburgerbruch

 

Kranenburger Bruch

 

Das Kranenburger Bruch ist eines der letzten größeren Niedermoorrelikte am Unteren Niederrhein. Es befindet sich am Fuß des niederrheinischen Höhenzuges und markiert den Übergang zur tief liegenden Rheinniederung. An den mit stellenweise nur 11 Meter über dem Meeresspiegel sehr tief liegenden Stellen tritt Quellwasser aus.

 

Das 115 Hektar große Naturschutzgebiet grenzt unmittelbar an den Landschaftsraum der Düffel und wird heute extensiv bewirtschaftet. Sowohl die Grünland- als auch die Schilfnutzung spielen eine wichtige Rolle. Die übrigen Bereiche werden heute überwiegend nicht mehr genutzt. Hier haben sich naturnahe Gehölzgesellschaften, Brachen und Röhrichte entwickelt. Durch die langjährige extensive Nutzung ist ein artenreiches Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen entstanden. Von dieser Vielfalt profitiert eine artenreiche Insekten-, Amphibien- und Vogelfauna sowie viele Pflanzenarten.

 

Für Besucher wurde von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein ein Naturpfad mit vielen informativen Stationen um das Naturschutzgebiet eingerichtet. In der Nähe des Parkplatzes wurde 2010 eine Beobachtungskanzel an dem Flachwassersee errichtet. Dieser wurde erst 2008 angelegt.  Hier hat sich ein naturnaher, dichter Schilfsaum mit Röhricht entwickelt.