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Kiesabbau

Der Niederrhein ähnelt aus der Vogelperspektive mittlerweile einem Schweizer Käse. Immer mehr industrieller Kiesabbau vernichtet unwiederbringbar wichtige Offenland-Lebensräume für Flora und Fauna, denen in Zeiten des dramatischen Artenschwundes eine große Bedeutung zukommt.

Bereits 2009 hat der NABU erfolgreich gegen die geplante Kiesabgrabung „Reeser Welle“ geklagt. 108 Hektar Vogelschutzgebiet und wertvolle niederrheinische Kulturlandschaft konnten so erst einmal vor der Zerstörung durch den Kiesabbau gerettet werden. Aktuelle Planungen machen aber auch vor Natura-2000-Gebieten nicht halt. Wir betrachten diese kritischen Entwicklungen aus naturschutzfachlicher Sicht.

Grundlage für die aktuellen Planungen bildet der im Juni 2019 verabschiedete Landesentwicklungsplan (LEP). Der dort von 20 auf 25 Jahre erweiterte Versorgungszeitraum führt zu zusätzlichen Abgrabungsflächen. Die Grundlage für die Bedarfsermittlung wird nicht über die gesetzliche Steuerungsverantwortung der Landesregierung ermittelt, sondern anhand der Abbautätigkeit der Kiesunternehmen. Hiergegen läuft ein Klageverfahren des Kreises Wesel und vier betroffener Kommunen.

Weitere Informationen: nrw.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/rohstoffe/kiesabbau/index.html

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