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Wölfe

Mehr als 40 Wolfsrudel gibt es inzwischen wieder in Deutschland. Auch in Nordrhein-Westfalen wurden bereits vereinzelt Wölfe bzw. deren Spuren gesichtet. Deutschlandweite Ereignisse zeigen, dass sich die Tiere im ganzen Bundesgebiet ausbreiten. Auch am Unteren Niederrhein könnten Wölfe leben. Nahrung gibt es genug, doch könnte der Verkehr für den Wolf ein größeres Problem werden.

 

Wenn die Wölfe erst mal wieder da sind, wird man sie kaum zu Gesicht bekommen. Wölfe sind scheu und heimlich. Aber das Gefühl, dass man sich im Wolfsgebiet befindet oder der Fund von Spuren sind an sich schon spannende Naturerlebnisse. „Das Land muss nun aktiv werden, um die Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen abzusichern“, so Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Die endgültige Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen steht unmittelbar bevor und damit auch die Hoffnung auf ein erstes eigenes Wolfsrudel.

 

„Die Zeit ist reif, nun einen Wolfs-Managementplan für NRW zu erstellen“, appellierte Tumbrinck an die Landesregierung. Dieser ist wichtig, um die Ausbreitung des Wolfes zu dokumentieren, den Schutz von Haustieren und einen möglichen Schadensausgleich zu regeln und insbesondere die Öffentlichkeit über das Leben mit Wölfen zu informieren. Nur so lässt sich die notwendige Akzeptanz für die Rückkehr des Wolfes schaffen. „Bei der anstehenden großen Novellierung des Landesjagdgesetzes muss zudem der Schutz des Wolfes durch ein Verbot des Hundeabschusses verbessert werden“, so Tumbrinck. Jedes Jahr werden in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 100 wildernde Hunde geschossen.

 

Mehr zum Thema Wolf und das NABU-Projekt "Willkommen Wolf"

 

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