Mit viel Neugier, Begeisterung und Forschergeist begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Regenbogen-Grundschule Hüthum und Elten auf eine spannende Exkursion gemeinsam mit den Biologen und Biologinnen der NABU-Naturschutzstation.
Kleve & Emmerich: Im Mittelpunkt des erlebnisreichen Tages stand ein Thema, das direkt unter unseren Füßen liegt und doch voller Geheimnisse steckt: der Boden und die Wiesen.
Gerade hier am Niederrhein prägen weite Wiesen das Landschaftsbild und sind von besonderer ökologischer Bedeutung. Auf verschiedenen Etappen konnten die Kinder den Lebensraum Wiese und die Bedeutung des Bodens erforschen und erkunden. Den Auftakt bildete ein Spaziergang, bei dem verschiedene Vögel beobachtet und bestimmt wurden – viele von ihnen sind darauf angewiesen in der Wiese und im Boden Nahrung zu finden. So konnte auch der ein oder andere Vogel mit einem Bodentier im Schnabel entdeckt werden.
Anschließend rückten genau diese kleinen Bodenbewohner in den Fokus. Beim Einsatz der Lupengläser eröffneten sich ganz neue Welten im Kleinen. Die Kinder entdeckten Würmer, Ameisen, Spinnen, Asseln und Co. Dabei lernten sie nicht nur die verschiedenen Tiere zu bestimmen, sondern auch welche wichtige Rolle sie im Ökosystem spielen.
Für viel Staunen sorgten außerdem Experimente zum Thema Bodenverdichtung. Spielerisch erfuhren die Schülerinnen und Schüler, warum gesunder, lockerer Boden so wichtig für Pflanzen, Tiere und das gesamte Ökosystem ist.
Die Exkursion verband Lernen, Entdecken und gemeinsames Erleben auf besondere Weise. Für die Kinder steht fest: Der Boden unter unseren Füßen ist alles andere als langweilig!
Die Exkursion wurde im Rahmen des Projekts KlimaWeiden ermöglicht. Das Projekt wird im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Exkursion-Wiese-Boden-Regenbogenschule Foto: NABU-Naturschutzstation Niederrhein
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