Worum geht es?
Die Klimakrise erfordert umfassende Anpassungen. So müssen nicht nur, um die deutschen und die EU-Klimaziele zu erreichen, Treibhausgasemissionen deutlich reduziert werden, sondern auch die Klimaresilienz gestärkt werden. Landwirtschaft spielt eine bedeutende Rolle, da diese sowohl Emissionen verursacht, als auch besonders stark von Wetterextremen betroffen ist und zugleich die Versorgungssicherheit gewährleisten muss.
Das Projekt „KlimaWeiden“ entwickelt gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, der Hochschule Rhein-Waal und weiteren Partnern lösungsorientierte Konzepte für eine regenerative Flächenbewirtschaftung. Ziel ist es, Klimafolgen abzumildern, Treibhausgasemissionen zu senken und Biodiversität zu fördern, und gleichzeitig die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Betriebe zu sichern. Der Fokus liegt auf dem Nordwestdeutschen Tiefland, insbesondere der von Milch- und Rinderhaltung geprägten Region Unterer Niederrhein.
Durchgeführt wurden:
Durchgeführt wurden:
Durchgeführt wurden:
25.06.2026Vortrag beim Vernetzungstreffen der Fördermaßnahmen DAS, ANK-DAS und AnpaSo der ZUG |
Höfetageweitere Infos folgen |
11.09.2026 |
Abschlussveranstaltungweitere Infos folgen |
Warum ist das Projekt wichtig?
Der landwirtschaftliche Sektor ist zum einen besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels, andererseits jedoch auch Verursacher von Treibhausgasemissionen . Durch eine fortschreitende Austrocknung der Böden, sinkende Grundwasserstände und häufigere Wetterextreme stehen Landwirte vor großen Herausforderungen. Das Projekt entwickelt und erprobt nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden, um landwirtschaftliche Flächen widerstandsfähiger zu machen und gleichzeitig zur Reduzierung der Klimabelastung beizutragen.
Im Speziellen werden modellhaft Strategien zur Bewirtschaftung wiedervernässter Mineralböden des niederrheinischen Tieflands entwickelt, um:
Mineralböden stellen den größten Anteil der landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland dar und bieten großes Potenzial für eine nachhaltige Bewirtschaftungsstrategie. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines bodenschonenden Bewirtschaftungskonzeptes, das die Bodenverdichtung minimiert und den Kohlenstoff- sowie Wasserhaushalt der Böden verbessert. Hierbei werden unter anderem innovative Mahd- und Erntetechniken geprüft, um den Bodendruck und die damit einhergehende Bodenverdichtung, zu reduzieren, ohne dabei durch die vorgenommenen Anpassungen in der Bodenbearbeitung vermehrt Lachgas – eines der klimaschädlichsten Treibhausgase – freizusetzen. Eine angepasste Bewirtschaftung soll nicht nur die Resilienz gegenüber Klimafolgen wie Starkregen, Dürre und Hitze steigern, sondern auch zur langfristigen Sicherung von Erträgen und landwirtschaftlicher Nutzbarkeit der Flächen beitragen.
Wer finanziert und unterstützt das Projekt?
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