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  Mehr Informationen zur Arbeit der   NABU-Naturschutzstation Niederrhein   im Kranenburger Bruch.


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Kranenburger Bruch

 

Kraneburgerbruch

 

Kranenburger Bruch

 

Das Kranenburger Bruch ist eines der letzten größeren Niedermoorrelikte am Unteren Niederrhein. Es befindet sich am Fuß des niederrheinischen Höhenzuges und markiert den Übergang zur tief liegenden Rheinniederung. An den mit stellenweise nur 11 Meter über dem Meeresspiegel sehr tief liegenden Stellen tritt Quellwasser aus.

 

Das 115 Hektar große Naturschutzgebiet grenzt unmittelbar an den Landschaftsraum der Düffel und wird heute extensiv bewirtschaftet. Sowohl die Grünland- als auch die Schilfnutzung spielen eine wichtige Rolle. Die übrigen Bereiche werden heute überwiegend nicht mehr genutzt. Hier haben sich naturnahe Gehölzgesellschaften, Brachen und Röhrichte entwickelt. Durch die langjährige extensive Nutzung ist ein artenreiches Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen entstanden. Von dieser Vielfalt profitiert eine artenreiche Insekten-, Amphibien- und Vogelfauna sowie viele Pflanzenarten.

 

Für Besucher wurde von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein ein Naturpfad mit vielen informativen Stationen um das Naturschutzgebiet eingerichtet. In der Nähe des Parkplatzes wurde 2010 eine Beobachtungskanzel an dem Flachwassersee errichtet. Dieser wurde erst 2008 angelegt.  Hier hat sich ein naturnaher, dichter Schilfsaum mit Röhricht entwickelt.

Steckbrief

Bezeichnung: Kranenburger Bruch

Größe:
115 Hektar

Schutzstatus:
Naturschutzgebiet seit 1985, FFH-Gebiet seit 2004, zudem seit 1983 Teil des EU-Vogelschutzgebietes Unterer Niederrhein

Lage:
Gemeinde Kranenburg, Kreis Kleve, zwischen den Ortschaften Kranenburg und Nütterden

Koordinaten (Parkplatz):
51°46’57 N,    6°01’57 E

Landschaft und Naturraum:
Niedermoorrelikt mit flächig überwiegenden Niedermoorböden. Charakteristisch sind hoch anstehende Grundwasserstände aus Niederschlägen und Druckwasser aus dem Reichswald. Landwirtschaftliche Nutzung auf extensive Grünland- und Schilfnutzung beschränkt. Das Gebiet zeichnet sich durch hohen Artenreichtum der Pflanzen, der Insekten und der Vögel aus.
Freizeitnutzung mit Wandern, Radfahren und Naturbeobachtung entlang des Naturpfades möglich. Eingeschränkte Angel-, Jagd- und Befahrensregelungen.

Ansprechpartner: Dietrich Cerff

NSG-Verordnung aus dem Jahr 2005 zum Download.

Aktivitäten

schutzgebiet KB aktivitaeten

 

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