Uferschnepfen-Lebensraum Hetter

 

Viele Wat- und Wiesenvögel sind in NRW heute stark gefährdet. Die Hetter ist das wichtigste Brutgebiet der vom Aussterben bedrohten Uferschnepfe in NRW. Noch in den 1970er Jahren brüteten rund 180 Uferschnepfenpaare im Landschaftsraum Hetter. In den 1990er Jahren gingen die Bestände trotz Ausweisung des Naturschutzgebietes Hetter-Millinger Bruch stark zurück. Sie konnten erst im neuen Jahrtausend aufgrund von Maßnahmen zur Extensivierung im Grünland auf Flächen der NRW-Stiftung und des NABU stabilisiert werden.

 

Um eine Trendwende zu erzielen, beantragte die NABU-Naturschutzstation Niederrhein  gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum im Kreis Kleve e.V. das Projekt „Uferschnepfen-Lebensraum Hetter“. Finanziert wird das 2009 gestartete Projekt durch das LIFE-Programm der Europäischen Union, vom Land Nordrhein-Westfalen und der NRW-Stiftung. Die NRW-Stiftung stellt darüber hinaus rund 80 Hektar Naturschutzflächen für die Umsetzung der Projektmaßnahmen zur Verfügung.
Landschaftspflege und Entwicklungsmaßnahmen sollen insbesondere die Nahrungssituation für Jung- und Altvögel der Uferschnepfen verbessern. Diese umfassen die Anlage von Flachwassermulden und die Verbesserung der Wassersituation während der Brutsaison.

 

Davon profitieren weitere gefährdete Vogelarten, wie die anderen in Wiesen brütenden Watvögel Rotschenkel, Großer Brachvogel, Kiebitz und Bekassine.

 

Hier gehts zur Website des Projektes!

 

 

 

 

Info

lifelogo fin natura2000-hr

 

Logo MULNV NRW

 

Mit dem Projekt Uferschnepfen-Lebensraum Hetter wird das wichtigste Brutgebiet der vom Aussterben bedrohten Uferschnepfe in NRW geschützt. Das Gebiet wird so entwickelt, dass die Uferschnepfen auch in Zukunft gute Bedingungen für die Brut und den Aufzug ihrer Jungvögel vorfinden.

 

Das Projekt wird durch das europäische Finanzierungsinstrument LIFE gefördert.